Straßenmädchen im Maison Laura Vicùna
Lubumbashi, DR Kongo
Mitten im Zentrum von Lubumbashi in der Demokratischen Republik Kongo öffnet das Maison Laura Vicùna Straßenmädchen die Türen. Hier nehmen die Don Bosco Schwestern Mädchen auf, die oft jahrelang auf der Straße gelebt haben – rund 50 Mädchen im Alter von sechs bis 18 Jahren sind es heute. Sie besuchen Schulen in der Stadt, erhalten regelmäßige Mahlzeiten und werden in ihrer persönlichen Entwicklung begleitet. Wo immer möglich, suchen die Don Bosco Schwestern gemeinsam mit den Familien nach Wegen der Rückkehr. Wo das nicht gelingt, bleiben die Mädchen im Maison Laura, bis sie ihre Schulbildung abgeschlossen haben und auf eigenen Füßen stehen können. Die 24 – A.R. Stiftung für Straßenkinder fördert das Projekt und trägt dazu bei, dass Mädchen, die Ablehnung und Gewalt erlebt haben, ein Zuhause und eine neue Zukunftsperspektive bekommen.
„Es kann sich niemand vorstellen, was es bedeutet auf der Straße zu leben: Niemand, der einen schützt. Niemand, an den man sich anlehnen kann. Tag für Tag ums Überleben kämpfen. Schauen, wie man zu ein wenig Nahrung kommt, um nicht zu verhungern., Irgendwo wie ein Tier nachts Unterschlupf finden. Krank sein ohne Medizin. Man schafft es alleine oder man stirbt. Tag für Tag schutzlos. Ständig Gewalt, die weh tut – auch in der Seele. Das Maison Laura Vicùna ist für ein paar Mädchen Rettung und Chance, vielleicht doch noch ein normales Leben führen zu können. Wir sind dankbar dafür und unterstützen hier gerne.“
Alexander Ruscheinsky
24 – A.R. Stiftung für Straßenkinder
Foto: Don Bosco Mission Bonn
