Die passende Rechsform

Wer sich als Stifter engagieren will, hat mehrere Rechtsformen zur Auswahl – es gilt, die passende zu finden. Hier finden Sie die Rechtsformen in der Übersicht. Bei allen Fragen berät das Don Bosco Stiftungszentrum gerne individuell!

Die Treuhandstiftung: die ideale Förderstiftung

Eine treuhänderische Stiftung basiert auf einer Satzung und einem Treuhandvertrag. Da für die Gründung nur die Anerkennung durch das Finanzamt notwendig ist, kann sie innerhalb weniger Wochen errichtet werden. Auch die Verwaltung ist schlanker und kostengünstiger als bei einer rechtsfähigen Stiftung.

Die Treuhandstiftung hat eine eigene Steuernummer, eine eigene Bilanz und einen eigenen Vorstand und eignet sich bestens, um bestehende Projekte für notleidende Kinder und Jugendliche zu fördern.

Die rechtsfähige Stiftung: operative Projekte und größere Vermögen

Eine rechtsfähige Stiftung ist eine eigene Rechtsperson, die durch die jeweils zuständige Stiftungsbehörde staatlich anerkannt werden muss. Sie bietet sich an, wenn ein Stifter operativ tätig werden will oder in das Stiftungsvermögen beispielsweise umfangreiches Immobilienvermögen einbringen möchte.

Durch die Abstimmung mit Stiftungsaufsicht und Finanzamt dauert die Anerkennung in der Regel drei Monate. Da auch die Verwaltung verhältnismäßig aufwändig ist, sollten für das Grundstockvermögen der Stiftung mindestens 100.000 Euro zur Verfügung stehen.

Die Zustiftung

Wer keine eigene Stiftung gründen möchte, kann die Don Bosco Stiftung durch eine Zustiftung stärken. Die Don Bosco Stiftung fördert Projekte für junge Menschen im In- und Ausland. 

Der Stiftungsfonds: einfach und gezielt

Ein Stiftungsfonds kann mit mindestens 5.000 Euro innerhalb weniger Tage errichtet werden. Er ist ein effektives Instrument, um sich gezielt für junge Menschen zu engagieren oder Spenden zu sammeln. Sie können für Ihren Stiftungsfonds einen eigenen Namen und einen bestimmten Förderzweck festlegen.

Einen eigenen Vorstand hat der Stiftungsfonds nicht.