Benefizkonzert des ODEON-Jugendsinfonieorchesters im Münchner Gasteig
Das Konzert des ODEON Jugendsinfonieorchesters im Rahmen der Benefizreihe des Don Bosco Stiftungszentrums am 31. Juli im Münchner Gasteig war ein voller Erfolg.
Viele Zuhörer lauschten den Klängen der jungen Musiker, die in eindrucksvoller Weise Werke von Mozart, Chausson und Beethoven spielten. Besonders gelungen war der Auftritt der jungen Solistin Ustina Dubitsky. Unter der Leitung von Julio Doggenweiler Fernández zeigte das Jugendsinfonieorchester sein ganzes Können.
Der Reinerlös des Konzertes kommt Projekten der Salesianer Don Boscos in München und Chile - der Heimat des Dirigenten - zugute.
In München wird das Salesianum, ein Jugendwohnheim für über 400 Auszubildende, und das Oratorium, eine Kindertageseinrichtung, unterstützt. Besonders soll hier der „Treffpunkt Sales" gefördert werden. Um für die Jugendlichen einen Ort der Begegnung und des Gesprächs schaffen zu können, soll ein Gemeinschaftsraum neu eingerichtet und umgestaltet werden. Im „Treffpunkt Sales" finden sie eine Anlaufstelle, zu der sie mit all ihren Sorgen und Problemen kommen können.
In Chile sind die Salesianer Don Boscos seit 1871 in 80 Einrichtungen tätig. Sie betreuen Pfarreien, Schulen, Berufsbildungszentren und eine Universität. Durch das schwere Erdbeben im Februar 2010 wurden auch viele dieser Einrichtungen beschädigt. Einige Gebäude sind nicht mehr nutzbar, weil es zu gefährlich ist, hier Kinder und Jugendliche zu versammeln. Wir wollen ein Projekt in Santiago de Chile unterstützen, das sich der Prävention und Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Risikosituationen verschrieben hat. Mit dem Erlös des Konzertes leisten wir einen Beitrag zum Wiederaufbau.
Über 80 Teilnehmer bei Stiftertreffen in Benediktbeuern
Über 80 Stifter, Stifterinnen und Freunde des Don Bosco Stiftungszentrums kamen vom 18. bis 19. Juni nach Benediktbeuern, um am diesjährigen Stiftertreffen teilzunehmen. Mehr als die Hälfte der Teilnehmer reiste bereits am Freitag an, um bei den vielfältigen Programmpunkten beider Tage dabei sein zu können.
Erfolgreiches Benefizkonzert
Am Freitagnachmittag begann die Veranstaltung nach einem Begrüßungskaffee mit einem Vortrag über Klostermedizin von Pater K. Geißinger SDB, Rektor des Zentrums für Umwelt und Kultur (ZUK). Andere nutzten die Gelegenheit zu persönlichen Beratungsgesprächen.
Höhepunkt und Abschluss des Tages war das am Abend stattfindende Benefizkonzert mit Stücken von Gounod und Mozart. Das Münchner Ärzteorchester spielte lediglich gegen eine Bezahlung in Form einer bayrischen Brotzeit. Der bemerkenswerte Gesamterlös des Konzertes von 6.400 Euro kommt somit in voller Höhe einem Reintegrationsprojekt straffälliger Jugendlicher im ZUK zugute, das damit bis Ende nächsten Jahres gesichert ist.
Berichte aus erster Hand
Am Samstag gab es nach der Begrüßung durch Pater Bihlmayer Fürbitten für die verstorbenen Stifter und einem musikalischen „Weckgesang" von Jürgen Zach. Danach folgten aktuelle Informationen über das Stiftungszentrum
und eindrucksvolle Vorträge über unterschiedliche salesianische Projekte wie beispielsweise die Eingliederung langzeitarbeitsloser Jugendlicher in Berlin, die Integrationsarbeit des Jugendtreffs Passau mit osteuropäischen Zuwanderern oder die Arbeit der Salesianer mit Sozialwaisen in einem Kinderheim in der Ukraine. Außerdem erzählten der Stifter Heinz Oster und der Stifterin Mathilde Wöll mit viel Enthusiasmus von der Stifterreise nach Berlin. Bei Kaffee und Kuchen klang die Veranstaltung mit intensiven Gesprächen aus.
Nächstes Jahr findet das große alljährliche Stiftertreffen am 14. Mai 2011 im Salesianum, St.-Wolfgangs-Platz 10 in München, statt.
Stifteradvent im Provinzialat in München
Fast 30 Teilnehmer bei Stifteradvent am 12. Dezember 2009
Wie jedes Jahr hatte das Don Bosco Stiftungszentrum Stifter und Freunde zu einer adventlichen Feier in das Provinzalat nach München eingeladen. Die Zahl der Stifter, die daran teilnehmen, wächst von Jahr zu Jahr. So kamen dieses Jahr fast 30 Stifter mit Freunden und Interessenten zum Stifteradvent am 12. Dezember, der dieses Jahr von der Haidhauser Stubnmusi begleitet wurde.
Das adventliche Treffen begann mit einem besinnlichen Teil, den Pater Herbert Bihlmayer SDB moderierte. Dabei wurden die Teilnehmer durch adventliche und auch andere Texte auf Weihnachten eingestimmt. Pater Bihlmayer SDB las und kommentierte beispielsweise aus einer Bibel von 1693 einen Text des Propheten Jesaja aus dem 7. Jahrhundert vor Christus. Der Nachmittag klang mit einem gemütlichen Beisammensein aus, bei dem sich die Stifter und Interessenten angeregt unterhielten.
Don Bosco Stiftungszentrum auf Stifterforum 2009
Rund 300 Stifter und Stiftungsinteressenten nahmen am Stifterforum am 17. Oktober 2009 teil. Wie bereits bei der ersten Veranstaltung 2006 konnten sich Stifter und solche, die es werden wollen, untereinander austauschen, Fachvorträge besuchen und Projekte von Stiftungen kennen lernen.
Das Don Bosco Stiftungszentrum war auf der Veranstaltung, die von der gemeinnützigen Stiftung Stifter für Stifter und der Alexander Brochier Stiftung organisiert worden war, mit einem Informationsstand und einem Vortrag vertreten. Die Veranstaltungsteilnehmer nahmen die Gelegenheit zu einem regen Austausch und langen Gesprächen wahr. So war der Stand der Salesianer den Tag über gut besucht.
Auch der Vortrag mit dem Titel "Don Bosco Projekte im In- und Ausland - Damit das Leben junger Menschen gelingt"stieß auf großes Interesse bei den Veranstaltungsteilnehmern. Die drei Vortragenden - Pater Claudius Amann SDB, Pater Stefan Stöhr SDB und die Stifterin Angela Jacobi gaben einen Überblick über die Arbeit und die Bereiche der Salesianer Don Boscos.
Pater Amann stellte dabei das Kloster Benediktbeuern vor, Pater Stöhr gab einen Einblick in das Salesianum und das neue Projekt 'Life', das sich gezielt 11 minderjähriger, unbegleiteter Flüchtlinge annimmt. Am beeindruckendsten war für die Zuhöherer wohl die Schilderung von Frau Jacobi, die in ihrem Vortrag sehr lebendig schilderte, wie sie zum Stiften kam und was sie mit ihrer Stiftung tut. Die Stifterin Angela Jacobi erzählte dabei von ihren Stiftungsprojekten in dem von einer Militärdiktatur beherrschten Burma.
Das Stifterforum 2009 fand durchweg positive Resonanz bei den Besuchern und klang mit einer anregenden Podiumsdiskussion zum Thema "Kleine Stiftungen - Unbekannte Größe" aus.
Würzburger Stiftertreffen zeigt, was Stifter bewegen können
Knapp 60 Stifter, Stifterinnen und Freunde des Stiftungszentrums nahmen am diesjährigen Stiftertreffen vom 19. bis zum 21. Juni teil - darunter auch Stifter aus dem mehrere hundert Kilometern entfernten Benediktbeuern. Außerdem waren neben dem fast vollständigen Provinzialrat viele Projektleiter aus der ganzen Ordensprovinz ins Caritas-Don Bosco Berufsbildungswerk Würzburg-Gadheim gekommen, wo das Treffen zum ersten Mal stattfand.
Erste Beratungstermine am Freitagabend
Schon am Freitagabend trafen sich viele Stifter gemeinsam mit Pater Herbert Bihlmayer SDB, Kristina von Heynitz und Philipp Hof vom Stiftungszentrum in den Weinstuben des Ausbildungshotels Gadheim, wo sie von Andreas Halbig, dem Direktor des Ausbildungshotels begrüßt wurden. Hier hielt die Rechtsanwältin Kristina von Heynitz einen Vortrag zum Thema „Testamentsgestaltung". Einige Interessierte nahmen daraufhin die Gelegenheit zu Beratungsgesprächen wahr. Dazu standen Kristina von Heynitz und Philipp Hof, die das ganze Treffen begleiteten, zur Verfügung.
Froher Auftakt
Die übrigen Stifter unterhielten sich angeregt und wurden durch eine Zaubervorstellung von Bruder Oswald Moritz SDB auf den Samstag, den Haupttag des Stiftertreffens, eingestimmt. Der Samstag begann mit einem Grußwort von Martim Pfriem, dem Direktor des Caritasverbandes für die Diözese Würzburg, denn das Ausbildungshotel ist ein Kooperationsprojekt der Salesianer Don Boscos mit dem Caritasverband. Es folgte ein dicht gedrängtes Programm aus Kurzreferaten, Vorträgen und einem Rundgang zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt. Der Provinzial Pater Josef Grünner SDB ging in seinem Vortrag auf die gegenwärtigen Nöte junger Menschen ein und wie die Pädagogik Don Boscos Antworten darauf findet.
Stifter und Einrichtungsleiter berichten
Im Anschluss berichteten Stifter und Einrichtungsleiter von ihrer Arbeit. Dabei wurde die Vielfalt salesianischer Projekte in In- wie auch im Ausland deutlich. Den Anfang machte die Stifterin Angela Jacobi, die von ihren Stiftungsprojekten in dem von einer Militärdiktatur beherrschten Burma erzählte. Danach folgten Vorträge über die Probleme von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen in München, die Arbeit der Salesianer mit traumatisierten Kindern im Kongo, in Ruanda und Uganda sowie das immer häufigere Problem von Computersucht bei Jugendlichen hierzulande. Der Stifter Alfons Thol berichtete, wie er nach anfänglichen Schwierigkeiten das richtige Projekt in Lemberg, Ukraine, fand. Für alle, die nicht bei der Stifterreise nach Südtirol dabei waren, gab es einen Rückblick darauf vom Stifterehepaar Rickermann und der Stifterin Lieselotte Zeitler. Nach Stadtführung und Abendessen klang der Abend mit angeregten Diskussionen über die großen Themen des Lebens in den Weinstuben des Ausbildungshotels aus.
Großes Gemeinschaftserlebnis
Nach einer gemeinsamen Messe mit Fürbitten für die verstorbenen Stifter in der stimmungsvollen Markuskapelle traten die Teilnehmer am Sonntagvormittag die Heimreise an. Für Pater Bihlmayer, Vorstand des Don Bosco Stiftungszentrums, ist klar: „Das Stiftertreffen war wieder ein großes Gemeinschaftserlebnis. Es wurden sehr viele Kontakte zwischen Mitbrüdern und Stiftern geknüpft. Und was für mich das Wichtigste ist: Bei diesem Treffen wurde einmal mehr deutlich, wie viel Gutes unsere Stifter bereits für junge Menschen bewirkt haben. Und dass sie sich in der Stifterfamilie auch noch sehr wohl fühlen, freut mich umso mehr."
Stifterreise Südtirol: Von der Kirchen-Neuzeit in die Zeit der Urkirche
„Mit den Füßen auf der Erde, mit dem Herzen im Himmel".
Unter dem Motto dieses Don-Bosco-Zitats stand die erste Stifterreise des
Don Bosco Stiftungszentrums vom 30. April bis 3. Mai nach Südtirol. Waren die
18 Teilnehmer beim regnerischen Beginn der Reise in ihren Erwartungen noch
abwartend und unsicher, am Ende waren sich alle einig, dass es eine rundherum
gelungene Premiere war.
Inhaltlich führte das Programm von der Kirchen-Neuzeit in die Zeit der Urkirche. Den Anfang machte die erst 1977 eröffnete Kirche St. Josef in Algund, eine der bekanntesten und modernsten Kirchen in Südtirol und darüber hinaus. Den Abschluss bildete der Brixener Dom mit seinem romanisch-gotischen Kreuzgang. Dazwischen lagen bedeutende Meisterwerke sakraler Baukunst: Die Pfarrkirche von Lana mit dem viertgrößten Altarbild Europas, dem berühmten Schnatterpeckaltar, das höchstgelegene Benediktinerstift Marienberg (12. Jahrhundert), das Unesco-Weltkulturerbe Müstair in der Schweiz (8. Jahrhundert), die kleine aber feine Pfarrkirche St. Jakob in Tramin mit der Einmaligkeit von zwei Kirchen unter einem Dach und den bekannten „Fabelwesen von Kastelaz" (12. Jahrhundert) sowie Schloss Tirol mit dem Palas- und Kapellenportal (12. Jahrhundert).
Unbestrittener Höhepunkt war die Eucharistiefeier in der
farbenprächtig - und symbolträchtig bemalten Krypta von Marienberg mit dem
Prior des Stifts, Pater Markus. „So haben wohl die Christen der Urkirche
Gottesdienst gefeiert", so der Prior. „Wir wissen, dass Sie eine ganz große
Ausnahme für unsere Stifter machen und sind Ihnen dafür sehr, sehr dankbar",
sagte Reiseleiter Pater Herbert Bihlmayer. Doch nicht nur hier, sondern bei fast jeder Station wurde
das Engagement der Stifter gewürdigt. Beispielhaft sei Jürgen Geier,
Touristenführer und Publizist in Tramin, zitiert: „Es ist für mich als jungen
Menschen schön zu sehen, dass sich Menschen wie Sie in der heutigen
schnelllebigen Zeit dafür einsetzen, langfristig als wertvoll Erkanntes zu
erhalten".
Basis-Quartier war das Bildungshaus Lichtenburg in Nals bei Meran. Dort gab es zum Ausklang jedes Tages die Möglichkeit zu einem besinnlichen Abschluss unter der Leitung von P. Bihlmayer und der Reiseleiterin Carola Holzmann. So verwundert es nicht, dass die 18 Teilnehmer die vier Tage außerordentlich harmonisch miteinander verbrachten und die Reise - wie es eine Stifterin nannte - eine Wohltat für Körper und Seele war.
Bernd Lenze neuer Beirat des Don Bosco Stiftungszentrums
Bernd Lenze, Vorsitzender des Rundfunkrats des Bayerischen
Rundfunks, ist seit Anfang März 2009 neuer Beirat des Don Bosco
Stiftungszentrums. In dieser Funktion unterstützt er mit seiner Erfahrung und
seinen Kontakten den vierköpfigen Vorstand der Stiftung unter Vorsitz von Pater
Herbert Bihlmayer SDB.
Der gebürtige Westfale Lenze ist seit 2002 Vorsitzender des BR-Rundfunkrates, wohin er von der Arbeitsgemeinschaft der bayerischen Handwerkskammern entsandt ist. Außerdem ist er Vorsitzender des Aufsichtsrats der Bayerischen Rundfunkwerbung (BRW) und Vorsitzender des Arbeitskreises Medienpolitik im Zentralverband des Deutschen Handwerks und Vorsitzender des Beirats der Deutschen Handwerkszeitung. Er ist ferner Aufsichtsrat der Gesellschaft für Handwerksmessen in München.
Bernd Lenze wurde 1943 in Attendorn/Westfalen geboren. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften in Bonn und München trat er 1974 als Referent für Wirtschafts- und Finanzpolitik in das Bayerische Staatsministerium für Wirtschaft und Verkehr ein. 1978 übernahm er das Grundsatzreferat für Mittelstandsfragen und war von 1981 bis 1989 Leiter der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. Von 1990 bis 1993 war er Leiter der Abteilung Mittelstand, Tourismus, Handwerk und Dienstleistungswirtschaft und von 1993 bis 1996 Leiter der Abteilung Zentrale Verwaltung, Haushalt, EDV und Öffentlichkeitsarbeit. 1996 wurde er von der Vollversammlung der Handwerkskammer für München und Oberbayern zum Hauptgeschäftsführer gewählt. Er hatte diese Position von 1997 bis Ende 2008 inne. Anfang 2009 trat er in den gesetzlichen Ruhestand.
Franz Josef Fischer neuer Beirat des Don Bosco Stiftungszentrums
Franz Josef Fischer, ehemaliger Ministerialdirektor im Bundeskanzleramt, ist seit Anfang März 2009 neuer Beirat des Don Bosco Stiftungszentrums. In dieser Funktion unterstützt er mit seiner Erfahrung und seinen Kontakten den vierköpfigen Vorstand der Stiftung unter Vorsitz von Pater Herbert Bihlmayer SDB.
Fischer wurde im Oktober 1934 in der saarländischen Kreisstadt Neunkirchen-Saar geboren. Neben seiner beruflichen Tätigkeit im öffentlichen Dienst blickt der Rechtsanwalt auf vielfältige Erfahrung im Stiftungswesen und im gemeinnützigen Sektor zurück. So war er zehn Jahre Vorsitzender eines Pfarrgemeinderates und lange Jahre Mitglied des Beirates der Alois-Lauer-Stiftung in Dillingen-Saar. Außerdem ist er den Salesianern Don Boscos eng verbunden. Denn er war mehrere Jahre Mitglied im gemeinsamen Kuratorium des Vereins Jugend Dritte Welt und der Missionsprokur der Salesianer Don Boscos in Bonn. Seit 2001 wohnt der Saarländer in München.
Heil und Heilung in der Kunst - Führung durch Pinakothek der Moderne
Unter der bewährten und sachkundigen Leitung von Dr. Amanda Ramm fand für Stifter und Interessierte am 20. März eine kunstgeschichtliche Führung durch die Pinakothek der Moderne in München statt. Es war eine kleine Gruppe, die sich am frühen Nachmittag in der Eingangshalle der Pinakothek der Moderne mit P. Herbert Bihlmayer traf. Frau Dr. Amanda Ramm verstand es großartig, den Teilnehmern Bilder oder eine Skulpturen nahe zu bringen, die auf den ersten Blick eher ungewohnt schienen.
So staunten die Teilnehmer über die Werke von Joseph Beuys. Als sie schließlich zu seinem - so scheint es vielen Besuchern - wirren Haufen roh behauener Steinblöcke kamen, erklärte Dr. Amanda Ramm den tiefen Sinn des Werks aus dem Jahr 1983: Die kegelförmig ausgeschnittenen Steinstücke steckten in einer Öffnung der Steinblöcke. Allerdings steckten sie nicht lose darin, sondern waren mit ihrer spitzen Seite in dem Loch in Fett und Filz eingelassen. Der Titel des Kunstwerks war „Ende des 20. Jahrhunderts". Die seltsam bearbeiteten Kegel wiesen hin auf Heil und Heilung, die Joseph Beuys im Zweiten Weltkrieg erlebte.
Während eines Einsatzes als Kampfflieger stürzte er über der Krim ab. Er entging nur knapp dem Tod. Einheimische retteten den Verwundeten, salbten ihn mit Talg und hüllten ihn in Filz. Diese Erfahrung prägte seine Kunst: Filz und Fett waren neben Wachs und Kupfer seine zentralen Materialien. Der Hut - Beuys unverkennbares Markenzeichen - überdeckte die nach seiner schweren Verletzung eingepflanzte Silberplatte in der Schädeldecke.
Wie einschneidende Erlebnisse im Leben auch die Kunst eines Menschen nachhaltig beeinflussen, andere Menschen zum Nachdenken bringen und positive Auswirkungen auf ihr Leben haben können, das zeigte diese Führung den Teilnehmern anhand von Kunstwerken des 20. Jahrhunderts.
Benefizkonzert von Ärzteorchester bringt rund 6.000 Euro für Kinder und Jugendliche
Zum 20-jährigen Jubiläum des Orchesters und zum 85. Geburtstag seines Gründers, Dr. Dieter Pöller, gab das Deutsche Ärzteorchester gemeinsam mit dem Münchner Ärzteorchester am 24. Januar ein Konzert im Münchner Gasteig. Der Erlös des Konzerts von insgesamt rund 6.000 Euro kommt den Einrichtungen der Salesianer Don Boscos in München und Berlin zugute. Dort werden junge Menschen in Ausbildung unterstützt oder auf eine Ausbildung vorbereitet.
Zur Freude des Orchesters und der Salesianer Don Boscos war der Carl-Orff-Saal im Münchner Gasteig mit 600 Besuchern voll besetzt. Auch zahlreiche Stifter waren der Einladung gefolgt. Zur Aufführung kamen Werke von Rossini, Brahms, Berlioz, Suppe und vielen anderen. Hervorzuheben ist dabei das Engagement der beiden Ärzteorchester. Sie traten inklusive der Solisten nicht nur pro bono auf, sondern sie trugen auch die Saal- und Gema-Kosten zur Hälfte. Zum Dank überreichte P. Herbert Bihlmayer SDB (rechts im Bild), Vorsitzender des Don Bosco Stiftungszentrums, Dirigent Dr. Dieter Pöller die Don Bosco Medaille für den besonderen Einsatz für junge Menschen.
Ein Film über das Don Bosco Stiftungszentrum
Bernhard Dietzel, ein Mitarbeiter des Berufsbildungswerks der Salesianer Don Boscos in Waldwinkel hat mit großem ehrenamtlichen Engagement einen charmanten Film über das Don Bosco Stiftungszentrum gedreht. Der 13-minütige Film mit dem Titel „Einfach Stiften - Damit das Leben junger Menschen gelingt" zeigt, wie einfach es ist, eine eigene Stiftung für junge Menschen zu gründen und wie wohl sich die Stifter im Don Bosco Stiftungszentrum fühlen. Er lässt sowohl Stifter als auch Einrichtungsleiter zu Wort kommen und macht deutlich, wie effektiv Stiftungen jungen Menschen im In- und Ausland bereits helfen konnten. Interessenten können die DVD kostenlos im Stiftungszentrum unter Tel. 089 / 744 200 270 bestellen. Der Versand erfolgt Anfang Mai.

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